Travel Brain Intro

Montag, 29. Dezember 2008

Die 7 Trends im eTourismus 2009

Die Kollegen vom deutschen Tourismuszukunft-Blog haben gerade noch rechtzeitig vor dem Jahresende eine Aussage zu den erwarteten Trends im Jahr 2009 gemacht.  Das Internet und die immerwährende mobile Verfügbarkeit werden die e-tourismus Landschaft weiterhin massiv beeinflussen und an Wichtigkeit zulegen.

1. Internet, Internet & Internet: Das Internet als Informations- und Buchungsmedium wird eine noch entscheidendere Rolle spielen als bisher!
2. Mobilität von Diensten: Jahrelang wurde von dem Megatrend “mobile Dienste/Location Based Services im Tourismus” gesprochen; 2009 wird das Jahr der Praktikabilität werden - die Gründe sind einfach: die Dienste erreichen mittlerweile die Handys der Gäste, d.h. keine speziellen Leihgeräte und mobiles Internet ist erschwinglich und mit der dementsprechenden Hardware einfach zu nutzen.
3. Allgegenwärtigkeit: Thema Ubiquitous Computing/Ambient Intelligence - dieser Trend wird sich im Jahr 2009 im Tourismus enorm verstärken! Gründe hierfür: Hardware (z.B. Sensoren, Chips) werden immer günstiger und kleiner und haltbarer (z.B. Einsatz in Outdoorkleidung oder Gästekarten)
4. Social Software: Soziale Software wird in der Tourismuswirklichkeit ankommen - Blogs, Soziale Netzwerke, Video- und Bildplattformen, Wikis und Co. werden von vielen touristischen Akteure genutzt - die Pionierzeit ist definitiv vorbei!
5. Neuronales Marketing: Brain Branding bzw. Neuroökonomik wird im Internet 2009 immer wichtiger - aufmerksamkeitsstarke Gestaltung und Kommunkation touristischer Angebote rückt in den Mittelpunkt - unterschwellige Beeinflussung der Kaufentscheidung als Ziel.
6. Mapping: Die OpenStreetMap (OSM) wird den touristischen Kartographiemarkt nachhaltig verändern - 2009 werden viele alten Geschäftsmodelle ad absurdum geführt und neue Geschäftsmodelle erfunden werden müssen!
7. Performance Marketing: Die Messbarkeit von Marketing-Aktivitäten rückt aufgrund knapper Mittel 2009 ins Blickfeld touristischer Akteure. SEO und SEM sind hier nur die Spitze des Eisbergs!

Wir gehen davon aus, dass sich die Schweiz nicht vom internationalen Umfeld abgrenzen wird und diese Punkt auch hierzulande auf die Agendas von Management und insbesondere den Marketingabteilungen der Markteilnehmer gehören. Die Veranstaltungsreihe "Reise ins Web" hat hier einen vielversprechenden Anfang gemacht und für eine Fortsetzung gibt es sicher genügend Material.

Adrian Matt für TravelBrain

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten & einen Guten Rutsch......


in ein hoffentlich nicht ganz so schwarzes touristisches 2009 wünscht allen unseren Lesern, Freunden und Kunden das TravelBrain Team.
Auf das uns die spannenden Themen auch im Neuen Jahr nicht ausgehen mögen.
Liebe Grüsse an die Welt aus Dietikon
Adrian, Erci und Dani

Montag, 15. Dezember 2008

Reise ins Web - Trends und Web 3.0

Gemeinsam mit Erci habe ich am letzten Donnerstag den letzen Event der "Reise ins Web" Veranstaltungsreihe im Grünen Glas in Zürich besucht. Zur geplanten Startzeit war der Saal noch ganz bescheiden gefüllt. Gerade mal 10 Personen hatten sich bis dahin ins Zürcher Niederdorf begeben um sich die etwas futuristisch klingenden Themen zu Gemüte zu führen. Titel wie Semantic Web und Web 3.0 waren nicht unerwartet für den einen oder anderen Touristiker etwas zu schwere Kost. Dies vorallem nach dem Thema der letzten Veranstaltung "Wie verdiene ich Geld im Internet". 

Mit etwas Verspätung, und dann doch vor rund 25 interessierten Zuhörern, eröffnete Reto Trinkler von der basis06 AG den Abend und nahm  im ersten Teil zusammen mit Reto Schneider von der medialeg GmbH die Anwesenden mit auf eine Reise in die Zukunft Ausgehend vom Web 1.0 über das aktuelle Web 2.0 (Social Web) und dem Thema seines Vortrags, dem Web 3.0 (Semantic Web) bis hin zum zukünftigen Intelligenten Web, dem Web 4.0 zeigte er mögliche Entwicklungsschritte und deren Auswirkungen auf.
  • Besseres Web-Erlebnis
  • Relevantere Informationen
  • Kontrolle über die eigenen Daten
sollen die Bereiche sein, von denen die User im Internet bei zukünftigen Veränderungen profitieren werden.
Beispielanwendungen bei denen bereits mit dem Semantic Web experimentiert wird, sind auf www.erlebnisfuehrer.ch, www.events.at und auf www.powerset.com zu finden. Auf Ebene der Suchmaschinen befasst sich vor allem Yahoo mit ihrem Search Monkey stark mit dem Thema Semantic Web währenddessen Google zurzeit noch auf eine Weiterentwicklung der eigenen Suchlogik setzt.

In einem weiteren Vortrag hat Marc Gasser von der Astina AG über das in Zusammenarbeit mit der UNI Zürich durchgeführte Forschungsprojekt "Localina" berichtet.  Localina greift bereits heute auf weltweit über 1,5 Millionen umfassende Profile von Bars, Hotels, Restaurants und Events zu und verknüpft diese mit den jeweiligen Bewertungen und Präferenzen der registrierten Benutzer. Projektleiter Gasser meint dazu: «Bald findet über www.localina.com jeder Nutzer überall auf der Welt wunschgemäss seine passenden Lokale für die Freizeit- und Reisegestaltung.» Für Marc Gasser ist das Tool der erste echte individuelle Reiseführer der Welt: «Früher mussten wir uns auf Reiseführer mit Tipps und Kommentaren von Personen verlassen, die vielleicht ganz anders denken als wir. Localina vergleicht Location-Profile und andere Benutzer mit den Vorlieben des Users und gibt ihm Empfehlungen, die seinen persönlichen Geschmack treffen.» Die Daten und Profile werden von Anbietern wie TripAdvisor, LonelyPlanet, Tripsay, Zoover, Yapta, TripMonkey und anderen aggregiert und für den Nutzer in konsolidierter Form zur Verfügung gestellt.
Als grundsätzliche Trends wurden aufgezeigt:
  • Die Technologisierung des Marketings - Marketingfachleute werden zu Datenexperten (strukturierte Daten fürs Internet)
  • Eine Reduktion oder Umgestaltung des Zwischenhandels - Reisebüros und TourOperator müsen Ihre Geschäftsmodelle überdenke
  • Verstärkte Fokussierung auf Marken und/oder Nischen
  • RDF wird zur Geschäftssprache der Zukunft
  • Metasuchmaschinen für eine konsolidierte Darstellung (Photos, Bewertungen & Empfehlungen usw.)
Der zweite Teil des Abends zum Thema "Reiseberatung der Zukunft" wurde von den Herren Jean-Philippe Spinas, STA Travel und Prof. Dr. G. Schwabe bestritten. Nicht zum ersten Mal gehört in diesem Jahr - aber doch immer wieder interessant. Ein mit viel Charme und Witz vorgetragener Ausblick in die zukünftige Kundenberatung im Reisebüro. Viel Zukunft - und doch viel näher am Geschehen.  Und für die meisten Anwesenden viel greifbarer als die noch etwas abstrakte Welt des Semantic Web. In Zusammenarbeit mit der Information Management Research Group von der UNI Zürich bastelt STA an einer Plattform um das Erlebnis rund um Beratung und Buchung zu intensivieren und den Kunden in den Prozess einzubinden. An einem interaktiven Screen wird die Reise gemeinsam zusammengestellt und Vorschläge laufend visualisiert. Das Reservierungssystem wächst so zusammen mit Tools wie Google Earth, Social Webs und Bewertungsseiten für Hotels und weitere Dienstleistungen.
Der wissenschaftliche Teil des Projektes steht allen Interessierten auf den Seiten der UNI zum Download zur Verfügung. Ob und wie die Erkenntnisse in Zukunft umgesetzt werden steht natürlich noch in den Sternen, die Anwesenden waren sich aber einig, dass der gezeigte Ansatz absolut praxistauglich wäre. 

Mit dieser vierten und letzten "Reise ins Web" geht eine Veranstaltungsserie zu Ende die noch relativ verhalten Anklang gefunden hat. Die Themen werden die Branche aber definitiv auch in Zukunft bewegen und weiteren Anlässen dieser Art steht bestimmt nichts im Wege.
Uebrigens, alle Präsentationen aus den vier Veranstaltungen können auf der offiziellen Seite von Reise ins Web nochmals betrachtet und auch heruntergeladen werden.

Adrian Matt für TravelBrain

Donnerstag, 11. Dezember 2008

BTC (Business Travel Coalition) wehrt sich gegen Preferred Fare Model von Lufthansa

In der Schweiz ist es eher etwas ruhiger geworden um das Preferred Fare Model. Nun ist seit gestern von verschiedenen Seiten aus der Presse zu entnehmen, dass seitens BTC (Business Travel Coalition USA) eine weltweite Unterschriftskampagne gestartet worden ist. BTC will die Lufthansa anregen, eine klare und faire Vertriebsstruktur zu überdenken. Ein weiteres Ziel ist, die Leistungsfähigkeit des Reisebüro-Kanals zu erhalten. Wir dürfen gespannt sein ob und in welcher Art sich die Airline davon beeindrucken lässt.

Daniel Grenacher für TravelBrain


Kevin Mitchell, chairman of the Business Travel Coalition (BTC), has sent a letter to Lufthansa’s chairman and CEO protesting Lufthansa’s introduction of the airline's Preferred Fares Program (PFP). The BTC said the new program would increase corporate customers’ costs and undermine the highly efficient processes that have become the signature and goal of modern travel management.

Mitchell urged U.S. agents to sign the letter, charging that Lufthansa (LH) is “imposing an indirect fare increase of tens of millions of euros through its PFP, which will also include increased VAT (Value Added Tax) and credit-card costs as well as travel management company (TMC) handling fees.”

“If LH is successful in shifting virtually all of its distribution costs to its customers, undermining the best practices of corporate travel managers, and tilting the competitive playing field to its advantage, other global airlines will have little choice but to implement similar programs,” Mitchell said.

“I ask that you to consider joining colleagues from around the world and lending your name to the Signatory Letter,” Mitchell said. (Agents can approve the letter at http://tinyurl.com/6xhgwg.) The goal of the Signatory Letter is to encourage Lufthansa to forge distribution agreements that are equitable for all distribution system participants, including the corporate buyer, Mitchell said. One goal is to preserve the efficiency of the present TMC channel.

The BTC offered background on the issue: “In January 2008, LH announced PFP for gradual phasing in beginning 1 July 2008 in Germany, Switzerland, Austria and Lichtenstein. To make the PFP program deceptively 'attractive,' LH raised its standard fares by 30 euros for a round trip while offering the lower, original fare structure via PFP wherein a 4.90-euro per-segment surcharge would be applied. As such, a 4-segment roundtrip would cost 19.6 euros under PFP, compared with a 30-euro fare increase.

“Once it determined that the LH surcharge was part of a larger TMC channel discrimination initiative, Amadeus announced that it would absorb the surcharge on behalf of its TMC subscribers until at least the end of 2008, while it pursued a resolution via negotiations with LH. Amadeus recently communicated its decision that on 1 February it will cease absorbing the LH surcharge,” the BTC said.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Gelungener Kuoni-Auftritt im Second Life?

Nachdem die Deutsche Post, Mercedes und weitere Toprbrands ihre Second Life®-Auftritte in der ersten Hälfte 2008 beendeten, wagen sich neben TUI und Thomas Cook neue Reiseveranstalter in Second Life®. 
Weitgehend unbeachtet von der Oeffentlichkeit und der Schweizer Reisebranche hat sich KUONI in Zusammenarbeit mit den Firmen v-worlds und  Crealogix in der virtuellen Welt von Second Life eine eigene Insel mit dem Namen INOUK erschaffen. Auch in der 3D-Welt versucht sich KUONI damit als Garant für die schönsten Reiseziele zu positionieren.
Im Zentrum der Insel befindet sich der riesige "3D-Globus" wo der Besucher hilfreiche Informationen zu Destinationen im Second Life aber auch in der realen Welt finden kann. Als viraler Content wurde ein „Travel Book“ kreiert, welches in festen Intervallen neue Reiseinformationen für die Besitzer bereithält und gratis auf der Insel entgegengenommen werden kann. Dieses „Travel Book“ kann frei unter den Einwohnern von Second Life weiterverteilt werden. Mit dem Eislabyrinth und einer virtuellen Schneeballschlacht werden zwei amüsante Spiele als Zeitvertreib auf der Insel angeboten. Und im erst neu eröffneten IGLOON Shop gibt es für SL-Residents die neue Winterkollektion einer französischen Modedesignerin zu erstehen. Sogar ein YouTube-Video von der Eröffnungsparty wurde gedreht.
Auch ohne einen Second Life Zugang lässt sich die KUONI- sorry INOUK-Welt hervorragend erkunden. Die virtuelle SL-Talk Reporterin Pia Piaggo nimmt Interessierte mit auf einen Rundgang mit spannenden Erläuterungen und tollen Bildern. Viel Spass.
Hat sich denn der Aufwand für Kuoni bisher gelohnt? In einem Interview mit dem Second Life Guru Patrick Wunderland von SLTalk & Partner zeigt sich die Projektleiterin Aurelie Schenker (aka Aurel Furse) mit dem ersten halben Jahr durchaus zufrieden. Natürlich hoffe man, noch weitere Leute aus Second Life für INOUK zu begeistern und bald auf der Insel begrüssen zu dürfen. Generell geht es aber darum, Erfahrungen und Informationen für weitere Projekte in der digitalen Welt zu sammeln. "Experimente dieser Art brauchen Zeit und sind eine echte Herausforderung" - so das Fazit von Aurelie Schenker.
Ob sich das Experiment auch schon in den Verkaufs-Zahlen niederschlägt, lässt sich bisher noch nirgends nachlesen. Mit den angeblich bisher rund 80 Mitgliedern in der Community lässt sich aber vermutlich noch nicht der grosse Umsatz generieren. Auf jeden Fall aber eine spannende Geschichte und definitiv ein Beispiel für einen gelungen Auftritt in Second Life.
Weitere Infos gibt es immer wieder unter www.inouk.ch
Lässt sich dadurch auch Hotelplan inspirieren? Oder sind schon weitere Schweizer Exponenten der Reisebranche auf den Zug aufgesprungen?

Adrian Matt für TravelBrain 

Montag, 8. Dezember 2008

Traveler Tracking Tools (Fortsetzung)

Mit einem interessanten, teilweise etwas provokativen Statement reagiert der unabhängige Anbieter Traxess AG auf die im letzten Post und in der Xing Business Travel Gruppe erwähnten Grenzen der Traveler Tracking Tool.

"Es ist sicher richtig,  dass Traveller Tracking Systeme nur so gut sein können wie die Qualität der eingespeisten Daten. Wenn wie in dem berichteten Fall Hoteldaten im grossen Stil fehlten, liefert der Blick auf eine lasche Travel Policy oder deren Missachtung natürlich eine logische Antwort. Die Mitarbeiter dazu zu bewegen Hotelbuchungen mit dem Vertragsreisebüro vorzunehmen ist ein Ausweg.

Ich denke das der moralische Blickwinkel den Mitarbeitern die Verantwortung bei Nichterfüllung zu entziehen wenig Erfolg haben kann. Beispielsweise werden in der Praxis Hotelbuchungen häufig von Unternehmensniederlassungen vor Ort getätigt, da die Reisenden um eine Empfehlung der Ortsansässigen bitten. Wenn diese Buchung dann direkt im Hotel oder im Internet erfolgt, fehlen diese Daten nicht nur dem Reisebüro sondern auch dem Traveller Tracking System.

Grössere Unternehmen setzen daher auf Technologieeinsatz. Mit Hilfe einer Internet Buchungsmaschine wird den Mitarbeitern eine akzeptable Hotelauswahl ermöglicht. Es können sogar Internet Reservierungsportale eingebunden werden, mit deren Umgang die Mitarbeiter vertraut sind und welche dann auch die Daten für ein Traveller Tracking System liefern. Denn manchmal sind es bestehende Verträge und Konditionen, weshalb Unternehmen ein Hotelreservierungsportal nutzen.

Die Umsetzung bedarf jedoch häufig einiger Arbeit. Einen Schriftsatz zu Verfassen und diesen den Reisenden zuzustellen reicht häufig nicht aus. Es sind langjährige Gewohnheiten und Beziehungen, welche dadurch nicht von heute auf morgen über Bord geworfen werden. Erfolgreiche Travelmanager gehen den Weg eines Change Management Prozesses bei dem sie mittels Überzeugungsarbeit, Schulungsmassnahmen und Anreizen eine höhere Akzeptanz erreichen.

Wir unterstützen Unternehmen die erwähnten Change Managemente Prozesse erfolgreich umzusetzen, um dadurch TMC’s eine bessere Datenqualität zu ermöglichen. Mit unserer Traveller Tracking Technologie verfolgen wir jedoch einen etwas anderen, aber wie wir meinen erfolgsentscheidenden Ansatz gegenüber dem Ansatz vieler TMC’s. Unsere Technologie konzentriert sich auf die Bedürfnisse der Unternehmenssicherheit."


Verfolgt Traxess hier einen anderen Ansatz als die Mitbewerber oder gibt man sich hier einfach betont selbstbewusst? Die Technologie ist ja auf jeden Fall nur so gut, wie die Menschen die damit arbeiten. Werden Buchungen ausserhalb der üblichen Kanäle getätigt, sind diese bei keinem der Anbieter in Reports verfügbar. Hier sind definitiv die Travel und Security Manager in den Firmen gefragt.

Adrian Matt für TravelBrain



Dienstag, 2. Dezember 2008

Mumbai & Bangkok zeigen Grenzen der Traveler Tracking Tools auf

Die Ereignisse der vergangenen Woche in Mumbai und Bangkok haben in der Geschäftsreisen-Welt für einige Aufregung gesorgt.

Wie die Publikation ABTN in einem Newsletter von gestern schreibt, sind die von vielen Firmen eingesetzten Traveler Tracking Tools an ihre Grenzen gestossen. So war CWT, gemäss eigenen Aussagen, nicht in der Lage festzustellen, ob Reisende in den betroffenen Hotels in Indien untergebracht seien. Einzig ob Kunden in den letzten Tagen über Mumbai nach Indien eingereist waren, konnte ermittelt und an die am Traveler Tracking angeschlossenen Kunden rapportiert werden.

Als mögliche Gründe für die unvollständigen Angaben werden Direktbuchungen von Hotels durch Firmenkunden und Reservationen die von den Agenten ausserhalb der GDS-Reservationssysteme gemacht werden angeführt. Solche Buchungen finden im Moment nur schwer oder gar nicht Ihren Weg in die Tracking Tools. Das gleiche gilt für Mietwagen- und Bahnreservationen.

Die Firmen, die TMC's und die neutralen Anbieter werden sich nach diesen Ereignissen Gedanken machen müssen, wie auch diese Informationen als zusätzliches Puzzleteil hinzugefügt werden können. Sei dies über separate Eingabemasken für eine manuelle Erfassung beim Kunden oder dem Reisebüro oder über die Anbindung von weiteren Quellen an die eingesetzten Tools.

Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich.
Adrian Matt für TravelBrain

Und hier ein kleine Auswahl an Links zu den Anbietern:

Montag, 1. Dezember 2008

Reise ins Web - Trends und Web 3.0

Am 11. Dezember findet der bisher letzte Event der "Reise ins Web"-Veranstaltungsreihe von Travel Inside, basis06 und Astina statt. Einmal mehr laden die Organisatoren die Reisebranche ins Restaurant "Grünes Glas" in Zürich ein, um weitere Themen rund Tourismus und Internet aufzugreifen.

Auf der Agenda stehen für diesen Anlass:
  • Wie bleibe ich im Internet auf der Gewinnerseite - Reto Trinkler, basis06 AG
  • Reiseberatung der Zukunft, Jean-Philippe Spinas, STA Travel
  • Weltweit zugeschnittene Reisetipps - von Gleichgesinnten empfohlen - Marc Gasser, Astina AG
Wir von TravelBrain werden ganz bestimmt auch an diesem Abend wieder mit dabei sein und freuen uns auch schon auf den anschliessenden Apero mit Networking-Gelegenheit.

Adrian Matt für TravelBrain

Social Web im Tourismus - Call for Papers zum neuen Buch

Das Team des erfolgreichsten deutschsprachigen Tourismus-Weblogs macht sich daran, zusammen mit Prof. Roman Egger von der Fachhochschule Salzburg, ein umfassendes Werk zum Thema Social Web im Tourismus herauszubrigen.

Das Buch soll theoretische Grundlagen und Perspektiven ebenso wie praktische Beispiele und Case Studies vereinen. Damit versteht sich die Publikation als Brückenschlag zwischen den theoretischen Prozessen des Social Web und der praktischen Umsetzung dieser Prozesse im Tourismus. Erscheinen soll das Werk Mitte 2009. 

Um die Beiträge möglichst breit abzustützen, werden auch Artikel von Autoren aus dem übrigen europäischen Raum gerne entgegengenommen. Ab heute bis zum 28. Februar 2008 sind Autoren aus dem Tourismus, der Wirtschaft und der Wissenschaft aufgerufen, Artikel zu verschiedenen Themen der Nutzung und Anwendung von Social Web im Tourismus zu verfassen. Weitere Information findet Ihr unter http://www.tourismus-zukunft.de/buch/

Auf das Buch und natürlich die Beiträge aus der Schweiz bin ich jetzt schon gespannt.

Erste Adventsgrüsse aus Dietikon
Adrian Matt für TravelBrain