Travel Brain Intro

Mittwoch, 15. Februar 2012

Gratis Webinar - PhoCusWright's Hot Topics of 2012


Nach dem spannenden Tnooz/BCD-Webinar von gestern nachmittag zum Thema "Getting in sync - Tools for communicating with Business Travelers" steht morgen nachmittag gleich der nächste Fixtermin auf der Agenda. Was sind die Hot Topics im Reisejahr 2012?

Donnerstag, 16. Februar 2012
um 18.00 h MEZ

Unter der Leitung von Lorraine Sileo, Vice-President Research bei PhoCusWright diskutieren Douglas Quinby (Senior Director Research) und Caroll Rheem (Director Research) über die Ergebnisse und Erkenntnisse aus aktuellen Studien zum Reisemarkt 2012. Was ist zu erwarten, welche Hypes gehen vielleicht auch wieder vorüber und um welche Themen kommt man definitiv in diesem Jahr nicht herum.

In einer 45-minütigen Präsentation und einer 15-minütigen Frage-Session werden unter anderem die folgenden Punkte aufgenommen:
  • Mobile, social and flash sales scenarios
  • Following the money in 2012
  • Trends in travel search and consumer behavior
  • Forecasts for business, corporate and agency segments
  • What to watch in emerging markets… and much more!
Weitere Information zum Webinar und die Möglichkeit sich einen virtuellen Sitz im Event zu reservieren gibt es auf der Event-Seite von PhoCusWright. Und zur Einstimmung eine kleine Einführung von Douglas Quinby:



Wir werden auf jeden Fall auch hier wieder ganz aufmerksam zuhören um mit Euch anschliessend über die aktuellen und zu erwartenden Entwicklungen weiter zu diskutieren.

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Mittwoch, 1. Februar 2012

Getting in sync - Tools for communicating with Business Travelers / Webinar von BCD & TNOOZ

Ein weiteres spannendes Webinar von Tnooz und BCD ist für den 14. Februar 2012 um 17.00 h angesetzt. Teilnehmer haben die Möglichkeit interaktiv am Event teilzunehmen und Fragen an die Experten zu stellen.

Unter dem Titel "Getting in sync - Tools for communicating with Business Travelers" diskutieren Exponenten von BCD, Genentech und Sapient über Apps, Mobile Web, Micro Management und Virtual Concierge Systems. Welches sind die besten Strategien und wie sollen diese implementiert werden.

Wie kann mit den neuen Tools die Aufmerksamkeit der Reisenden gewonnen und wie können diese eingebunden werden? Wie wird die richtige Information zur richtigen Zeit an den richtigen Reisenden geleitet? Und welche Taktik hilft neben den eigenen Portalen auch die Social Networks in die Kommunikation mit den Reisenden einzubinden.


Viele spannende Themen, die im Rahmen dieses Webinars diskutiert werden von

  • Miriam Moscovici, senior director for innovation at BCD Travel
  • Steve Sitto, manager for corporate travel and small meetings at Genentech
  • Michelle De Costa, global travel manager at Sapient

Moderiert wird die Diskussion

  • Kevin May, editor and co-founder at Tnooz

Ein Platz für die Gratisteilnahme an diesem Webinar kann hier reserviert werden.  Die Teilnehmerzahl ist limitiert. First come - first served.

Wie bei früheren Anlässen dieser Art wird auch dieses Webinar aufgezeichnet und einige Tage nach der Durchführung zur zeitversetzten Ansicht auf der Tnooz Webinar-Seite aufgeschaltet.

Falls Interesse besteht, stellt TravelBrain im Anschluss oder am kommenden Tag eine Plattform zur Verfügung um das Thema weiter zu diskutieren und die Auswirkungen auf den hiesigen Markt zu beleuchten. Einfach rechtzeitig bei uns melden, damit wir das aufsetzen können.

Adrian Matt für TravelBrain

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ACTE-Webinar zum Thema "Globale Kreditkarten-Programme"
Tnooz & Datalex Webinar "BIG Ideas for Travel Retail"

Dienstag, 31. Januar 2012

Verarschen kann ich mich auch selber - zum zweiten!

Was habe ich mich geärgert - als ich den Preis gesehen habe! Im heutigen Agent-Newsletter der Swiss wird doch tatsächlich ein Flug an die ITB in Berlin für Fr. 59.-- angeboten. Dumm nur, habe ich vor einigen Tagen einen immer noch günstigen Flug mit Air Berlin an eben diese Touristik-Leitmesse in Berlin gebucht.

Aber eben - verarschen kann ich mich auch selber :-). Zum angepriesenen Preis von CHF 59.-- sind noch die Flughafentaxen, die Fuel-Surcharge, die OPC-Gebühr und evt. eine Handlinggebühr von CHF 30.-- dazuzurechnen. Summa Summarum rund CHF 260.--! Und damit nur leicht teurer als mein zum Normalpreis gebuchtes Ticket mit Air Berlin. Staun, staun.

Liebe Swiss - warum denn nicht gleich den Preis zu dem gebucht werden kann im Newsletter angeben? In der Aussenwerbung gegenüber dem Konsumenten (Preisbekanntgabe-Verordnung) müsst Ihr das ja ohnehin. Natürlich finde ich es toll, dass Swiss den Agenten die Möglichkeit gibt, zu einem guten Preis die ITB zu besuchen. Aber was soll mit dieser Kommunikation bewirkt werden?

Was halten unsere geschätzten Leser davon?

Adrian Matt für TravelBrain


Weitere Artikel zu diesem Thema
KLM Europe Specials - Verarschen kann ich mich auch selber


CWT gibt Smartphone-Pläne bekannt

Kaum erwähne ich im vorherigen Post zur CWT Travel Management Studie 2012, wie wenig sich die Travel Manager für das aktuelle Jahr Gedanken über Mobile und Apps machen, veröffentlicht CWT die eigenen Pläne rund um Mobile und die Apps CWT To Go, CWT Market und CWT Policy.


ABTN (Air & Business Travel News) hat zu diesem Thema Andrew Winterton (President of Suppliers, Products and Technology) befragt. Das Interview findet Ihr via diesen Link.

Ist CWT in diesem Fall den eigenen Kunden (den Travel Managern) einen Schritt voraus? Oder haben die Travel Manager vielleicht den Anschluss an ihre eigenen Reisenden verloren? Spannendes Thema :-).

Adrian Matt für TravelBrain


Weitere Artikel zum Thema:
CWT Perspectives - Travel Management Priorities 2012
CWT Vision Q4/2011
CWT 2012 Travel Price Forecast
Advito Industry Forecast 2012

CWT Perspectives - Travel Management Priorities 2012

Nicht wirklich viel Überraschendes bietet die in diesen Tagen von Carlson Wagonlit (CWT) veröffentlichte Studie "Travel Management Priorities for 2012". In einer internationalen Umfrage bei 290 Travel Managern hat sich herausgestellt, dass auch im Neuen Jahr weiterhin die alten Prioritäten zuoberst auf der Liste des Travel Managements stehen:

  1. Einsparung bei Ausgaben für Flüge und andere Transportmittel
  2. Bessere Einhaltung der Reiserichtlinien
  3. Optimierung der Hotelausgaben
  4. Höhere Adoption-Rate bei Online-Buchungen

Gemäss CWT bieten diese Punkte immer noch ein immenses Einsparungspotential für den Grossteil der befragten Firmen. Ganz am Rande werden auch die Nutzung von neuen Technologien und und mobilen Geräten (Traveler Experience) erwähnt. In einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld sei die Kontrolle und Flexiblität der bestehenden Reiserichtlinien enorm wichtig um auch kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Weiter will ein grosser Teil der befragten Travel Manager 2012 das Thema strategisches Meeting Management mit auf die Tranktandenliste setzen.


Die Prioritäten werden im Report noch weiter nach Regionen aufgesplittet aufgezeigt und detailliert behandelt.

Gegenüber den Kollegen von Hospitality.net haben Christophe Renard und Nick Vournakis von CWT noch einige Kommentare zur Studie abgegeben:

Nick Vournakis, VP Global CWT Solutions Group
  • "I'm in touch with global clients on a daily basis - this study reflects their concerns and explains why we are seeing an increasing number of companies coming to us, across all practice areas, for advice on how to best organize their travel program and push their travel spend even lower."
  • "We are expecting the travel spend to be even more complex in 2012 - additional fees, surcharges and credit card booking fees charged by airlines and other suppliers are making it very difficult for buyers to efficiently and accurately compare the full cost of travel between suppliers."
Christophe Renard, VP CWT Strategic Marketing and Business Intelligence
  • "CWT is helping travel managers navigate through a difficult year by giving them access to recommendations on how to manage priorities such as cost control."
  • "Top priorities vary slightly depending on the region covered by travel managers. Those responsible for North America, for example, accord more importance to helping travelers adhere to travel policy. Meanwhile, those responsible for Europe, Middle East and Asia or Latin America identify the same priorities as the total sample with a greater focus on driving air and ground savings."
  • "Global travel managers tend to identify and implement more measures to drive consolidation and standardization of the travel program, given their role as orchestrator of the travel program across the different regions."
  • "In 2012, moderate price increases are expected on the whole, with some stronger variations between countries and travel categories. This cautious market context is reflected in travel managers' priorities, which focus largely on cost control in all regions."


Hier klicken um das Executive Summary runterzuladen.
Hier klicken um den gesamten Report runterzuladen.
oder sich den Report gleich als E-Book am Gerät anschauen.

Natürlich werden wir unsere Kontakte im Travel Management auf die im Report erwähnten Prioritäten ansprechen und prüfen, ob die Reihenfolge auch in der Schweiz und Deutschland Ihre Gültigkeit hat. Auch auf allfällige Kontakte aus den Reihen unserer Leser sind wir selbstverständlich gespannt.

Adrian Matt für TravelBrain


Weitere Artikel zum Thema:
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Samstag, 14. Januar 2012

Costa Concordia Unglück - Kuoni mit beispielhafter Krisenkommunikation

Rund um die dramatischen Ereignisse mit dem Untergang des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia glänzt Kuoni mit einer tadellosen und beispielhaften Kommunikationsleistung. Schon kurz nach dem Bekanntwerden des Unglücks beginnt Kuoni damit die Medien und insbesondere auch die Social Media, wie Facebook und Twitter mit aktuellen Information zu versorgen.

Bild: dapd/DAPD
Schon schnell ist klar, wie viele Kunden von Kuoni auf dieser Kreuzfahrt gebucht sind und ob diese bereits kontaktiert werden konnten. Zum aktuellen Zeitpunkt konnten 12 der 13 von Kuoni gebuchten Kunden scheinbar kontaktiert werden. Weitere Abklärungen laufen und Kuoni sei aktuell daran, Angehörige der betroffenen Gäste zu kontaktieren und die Rückreisen individuell zu organisieren. Vor lauter Facebook, Twitter, TV, Radio und Presse hat man allerdings das Naheliegendste vergessen. Auf der Website von Kuoni Schweiz sind die aktuellen Pressemitteilungen nicht aufgeschaltet!

Etwas schwieriger tun sich TUI Suisse und Hotelplan mit dem Unglück bzw. der Kommunikation. Obwohl scheinbar auch TUI mehrere Gäste und Hotelplan zwei Gäste auf dem Schiff gebucht haben, findet man weder auf der Website und Facebook-Auftritt von Hotelplan noch auf dem TUI-Facebook-Account irgendwelche Informationen oder Hinweise zum Thema. Hier sind immer noch die im Vergleich zum Ausland günstigeren Preise ab der Schweiz im Fokus.

So langsam tasten sich die Tour Operators an die neuen Herausforderungen der Realtime-Kommunikation in  den Social Media heran. In Krisenzeiten allerdings noch mit ganz unterschiedlichem Erfolg. Wie sich andere betroffene Veranstalter und Kreuzfahrtenvermittler mit dem Thema auseinandersetzen, wird man in den nächsten Tagen sehen und hören.

Wer sich jetzt nach den Vorkommnissen gerade Gedanken zum Thema Krisenkommunikation macht und feststellt, dass er mit seinem Unternehmen nicht genügend auf solche Krisen vorbereitet ist, der findet im Artikel "Arbeitshilfe Krisenkommunikation" 16 Seiten hilfreiche Tipps und Checklisten.

Ein Thema das auch für jedes Reisebüro mindestens einmal im Jahr auf die Agenda gehört. Oder was meint Ihr dazu?

Adrian Matt für TravelBrain

Mittwoch, 4. Januar 2012

Amadeus Hotel Optimisation Package - und was ist denn nur Hotel Rate Squatting?


Mit einem Paukenschlag startet Amadeus ins Jahr 2012 und präsentiert gleich am ersten Arbeitstag eine Antwort auf die Hoteloffensive von Travelport mit dem Angebot "Rooms & More". Und gleichzeitig sorgt Amadeus bei mir für den ersten AHA - Effekt des neuen Jahrs.

Das Amadeus "Hotel Optimisation Package" besteht aus den folgenden Modulen

  • Amadeus Hotel Dynamic Saver
  • Integration von Hotel Aggregator-Content
  • Amadeus LinkHotel
  • Tool zur Einhaltung von Hotelverträgen
und richtet sich durch die Einbindung von Analyse-Tools und der Möglichkeit via LinkHotel auch bisher nicht im GDS vertretene Hotels einzubinden eher an grössere Reisebüros und Travel Management Companies (TMCs). Das Package fokussiert sich mit den verfügbaren Modulen auf die Bereiche "Gewinnoptimierung" durch vereinfachte Prozesse und "Contentoptimierung" durch die Einbindung von Hotel-Aggregatoren (wie Transhotel) und LinkHotel für non-GDS-Hotels. Ein Tool, welches die Einhaltung von Hotelverträgen sicherstellt, ergänzt die Product-Suite als zusätzliches Modul.

Zu den Highlight gehören:

  • Verfügbarkeit bis zum letzten Zimmer
  • Identifizierung von Rate Squatters (siehe unten)
  • Vergleich von verhandelten und öffentlichen Raten
Wer sich weitere Informationen ziehen will,  findet diese im Amadeus Presse Center unter den neuesten Meldungen. Zudem stellt Amadeus in Englischer Sprache auch eine detaillierte Präsentation und ein Sales Sheet zum Herunterladen zur Verfügung..

Rate Squatters - never heard of
Ein Ausdruck, der in meiner bisherigen Laufbahn in der Business Travel Branche komplett unerkannt an mir vorbeigezogen ist. Da es scheinbar auch bei Amadeus und deren Kontakten Leute mit der gleichen Wissenslücke gibt, wird der Begriff gleich in der Pressemitteilung erläutert :-). Die Erklärung lautet dann wie folgt:
"Rate Squatting findet statt, wenn ein Hotel eine Verfügbarkeit im GDS belegt, die eigentlich für bevorzugte Raten des Hotelanbieters für ein Unternehmen bestimmt war, ohne die Einwilligung dieses Unternehmens einzuholen"
Alles klar, oder? Eine kleine Recherche hat mich dann zu folgendem Artikel von Carlson Wagonlit aus dem Jahr 2007 zu diesem Thema geführt. Watch out: Rate Squatters about! Aufpassen, liebe Hotelkollegen - seit Januar 2012 wissen wir, dank Amadeus, mit was für Tricks gearbeitet wird und werden ein Auge darauf halten.

Ich freue mich schon auf die erste Live-Präsentation des Tools und bin gespannt, wie sich die hiesigen TMCs zum neuen Angebot äussern werden. Falls jemand schon Erfahrungen damit gesammelt hat, sind die Leser sicher dankbar für einen kurzen Kommentar.

Adrian Matt für TravelBrain